Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht
Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition

Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition

Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition

The Case Concerning the Frost Files (Amestonia v. Riesland)

Das Passauer Team bei der 57. Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition

Thematisch beschäftigte sich das mittlerweile 5. Jessup-Team der Universität Passau mit der Rechtmäßigkeit elektronischer Massenüberwachung und der Verantwortlichkeit für sogenannte Cyberangriffe. Die NSA-Affäre einerseits sowie die Wikileaks-Affäre andererseits flossen in den Fall ein und verdeutlichen zugleich, wie aktuell und politisch relevant diese Themen sind. Zudem gibt der Sachverhalt Anreiz, Gedanken über die Wirkung von Menschenrechten, mögliche Rechtsfolgen des Bruchs internationaler Verträge und das Beweisrecht in seiner Geltung vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) anzustellen.

Die Abgabefrist für die einzureichenden Schriftsätze (Memoranda) war am 13. Januar 2016. Danach hat sich das Team um die Ausarbeitung der mündlichen Vorträge (Pleadings) gekümmert und sich auf die nationalen Ausscheidungsrunden in München, vom 24.-28.02.2016, vorbereitet.

Nähere Informationen zum Jessup 2016

The Case Concerning the Secession and Annexation of East Agnostica (Agnostica v. Reverentia)

Das Passauer Team bei der 56. Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition

Der Jessup 2015 beschäftigte sich thematisch mit der Abspaltung einer Provinz eines Staates und der sofortigen Angliederung dieser Provinz an einen anderen Staat - und wies damit eine inhaltliche Nähe zu den Geschehnissen auf der Krim 2014 auf. Zudem ging es um die vorzeitige Beendigung eines völkerrechtlichen Vertrags und das Recht der Gegenmaßnahmen.

Das fünfköpfige Passauer Team (bestehend aus den Studierenden Alicia Helle, Kathy Just, Lara Lindlahr, Theresa Mockel und Sophia Spitzenpfeil sowie den "Student Coaches" Nicole Krug, Jitka Rutrlova und Valentin Schatz und den Coaches Sebastian Kasper und Lars Schönwald) hatte hierzu für beide Seiten Schriftsätze verfasst. Seit der Einreichung dieser Schriftsätze am 14. Januar 2015 bereitete sich das Team intensiv auf die mündlichen Verhandlungen vor, die im Rahmen der German National Rounds vom 4. bis 8. März 2015 in Heidelberg stattfanden. Dort traf das Team dann auch erstmals auf die insgesamt 20 anderen deutschen Teams.

Wie schon in den Vorjahren, zeigte das Passauer Team eine sehr starke Leistung und konnte sich erneut verbessern. Besonders hervorzuheben ist dabei die Leistung von Frau Spitzenpfeil, die den 7. Platz (von 80) bei den Oralists belegte. Leider verpasste das Team allerdings erneut die Qualifikation für das Viertelfinale.

Das deutsche Finale gewann die Humboldt-Universität Berlin gegen die Ludwig-Maximilians-Universität München. Als drittes deutsches Team reiste die Universität Hamburg mit zu den International Rounds nach Washington D.C. Dort setzte sich im Finale die University of Sydney gegen die Pontificia Universidad Católica de Chile durch.

Weitere Informationen zum Jessup 2015

The Case Concerning the Malachi Gap - Jessup Passau beim 55. Jessup Moot Court

2014 nahm die Universität Passau zum dritten Mal in Folge an der Philip C. Jessup International Law Moot Court Competition (Jessup Moot Court) teil. In dem Fall stritten der Staat Amalea und die Republik Ritania um bestimmte Aktivitäten in der Malachi Gap, einer Meerenge zwischen beiden Staaten. Der Fall behandelt das Spannungsverhältnis zwischen der Nutzung von Meeresressourcen und dem Schutz der Meeresumwelt, die internationale Strafgerichtsbarkeit sowie die Bergung von versunkenen Kunstgegenständen.

Die Passauer Studierenden Anne König, Jitka Rutrlová, Kate E. Harte, Paul Szynka und Valentin Schatz zeigten dabei eine beeindruckende Leistung und verpassten die Qualifikation für das Viertelfinale nur knapp. Damit zeigte das Passauer Team seine bisher beste Leistung. Den deutschen Vorentscheid, der dieses Jahr in Trier stattfand und an dem Teams von insgesamt 19 deutschen Universitäten teilnahmen, gewann die Universität Heidelberg vor der Universität Freiburg. Weltweit nahmen mehr als 500 Universitäten aus über 80 Staaten teil. Die International Rounds, die traditionell in Washington D.C. (USA) stattfanden, gewann dieses Jahr die University of Queensland (Australien) vor der Singapore Management University (Singapur).

Weitere Informationen zum Jessup 2014

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