Wie nutzen Legal Professionals Werkzeuge der Künstlichen Intelligenz (KI), um ihre Aufgaben rechtskonform und korrekt zu erfüllen, und welche Konsequenzen, beispielsweise aus zivilrechtlicher oder berufsrechtlicher Sicht, können eine ungeprüfte Übernahme von KI-generierten Inhalten nach sich ziehen?
Um diese und weitere wichtige Fragen im Kontext des Umgangs mit juristischen Daten und deren Management zu erörtern, waren Herr Clemens Hufeld (Vice President Legal Data bei der Noxtua AG) und Herr Sebastian Merkel (Legal Tech Manager bei C.H. Beck) am 25. Juni auf Einladung der Professur für Rechtsinformatik insb. Natural Language Processing, online zu Gast im Rahmen der Praxisvortragsreihe im LL.M. Rechtsinformatik. Der Vortrag ergänzte insb. die Themen der Lehrveranstaltung Datenbanken für Juristinnen und Juristen in diesem Sommersemester.
Nach der Vorstellung der technischen Architektur der Beck-Noxtua-Lösung und weiteren Einblicken in das Datenmodell und die Funktionsweise des Systems, erörterten die Gastreferenten, wie die Datenbasis für die Bearbeitung juristischer Aufgaben an das KI-System angebunden wird. Themen wie Datensouveränität, Benchmarking-Ansätze zum Training solcher Systeme und die Relevanz von Datenqualität dienten schließlich als Grundlage, um den Studierenden die Funktionsweise des Agentensystems Beck-Noxtua zu erläutern und die rege Diskussion hierzu durchzuführen. Im Rahmen einer Live-Demonstration wurde den Studierenden abschließend die Gelegenheit geboten, den Legal AI Workspace Beck-Noxtua und dessen verschiedene Funktionen live kennenzulernen.
Vielen Dank an Herrn Hufeld und Herrn Merkel für ihren Besuch und den interessanten Vortrag!