Auf Einladung der Professur für Rechtsinformatik, insbesondere Natural Language Processing, war Frau Alena Schmickl (Amazon Web Services) am Donnerstag, den 16.07.2026, online zu Gast bei der Praxisvortragsreihe des LL. M. Rechtsinformatik Studiengangs und gab den Studierenden interessante Einblicke zum Thema Low-Code und No-Code in der Cloud. Der Vortrag bildete zugleich den Abschluss der diessemestrigen Vortragsreihe und griff verschiedene Themen aus der Lehrveranstaltung "Softwareentwicklung für Juristinnen und Juristen" auf.
Nach einer Einführung in die Entstehungsgeschichte von AWS und die zentralen Vorteile von Cloud-Computing erörterte unsere Gastreferentin mit den Studierenden, welche Vor- und Nachteile die Verwendung von Low-Code- und No-Code-Ansätzen in der Praxis für ein Unternehmen mit sich bringt. In diesem Zusammenhang thematisierte Frau Schmickl die neuesten Entwicklungen in diesem Umfeld und ging schließlich darauf ein, wie in einem sogenannten „Next-Level No-Code-basierten Ansatz“ natürlicher Text und Spracheingaben zur Applikationsentwicklung dienen können. Auch die damit verbundenen Einschränkungen, wie das Blackbox-Verhalten der KI-Modelle, Herausforderungen im Umgang mit geistigem Eigentum und Halluzinationen, wurden thematisiert.
Im zweiten Teil des Workshops hatten die Studierenden ausreichend Gelegenheit, in Kleingruppenprojekten eigene generative KI-Anwendungen mithilfe von Integritätsschutzmaßnahmen (sog. Guardrails) zu konfigurieren, zu testen und interaktiv im Plenum vorzustellen und zu diskutieren.
Die Professur bedankt sich herzlich bei Frau Schmickl für den spannenden Vortrag.